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WBU Qualitätsentwicklung


Wahrnehmung, Begriffsbildung, Urteil

Hinterfragt man den Begriff "Qualität", erschließen sich zwei eigenständige aber doch zusammengehörende Aspekte, nämlich die materiell-messbare Qualität und die sinnlich-erfahrbare Qualität. Wenn der Volksmund sagt "Das ist Qualität", ist in aller Regel die positiv empfundene Summe von Eindrücken gemeint, die sich einerseits aus materiell/objektiv messbaren, andererseits aus sinnlich/individuell erfahrbaren Einzelwahrnehmungen ergibt.

Die materiell-messbare Qualität:

In der Wirtschaft findet, von Ausnahmen abgesehen, ausschließlich die "materielle Qualität" statt - also alles das, was naturwissenschaftlich quantifizierbar ist.

Qualitäts- und Gütesiegel z.B. sagen erst einmal nichts über das Niveau der materiell-messbaren Qualität aus. Sie garantieren lediglich, daß ein bestimmter, quantifiziert beschriebener Qualitätsstandard (egal ob hoch oder niedrig) eingehalten wird. Für diese materielle Qualitäts-Sicherung gibt es Normen, z.B. DIN, RAL, ISO (letztere beschreibt nachvollziehbar die Leistungs-Prozesse, die zum definierten Ergebnis führen) und andere.

Bei der materiell-messbaren Qualität handelt es sich um die statische Seite von Qualität, die ihre Bechreibung in dem Begriff "Qualitäts-Sicherung" findet.

Die sinnlich-erfahrbare Qualität:

Neben der absolut notwendigen materiell-messbaren Qualität gibt es die sinnlich-erfahrbaren Aspekte eines Produktes, denen - von Ausnahmen abgesehen - wenig Beachtung geschenkt wird. Obwohl unsere Sinne wichtige Entscheidungsfunktionen wahrnehmen, wenn es um Qualität geht: Neben z.B. Inhaltsstoffen sind Aussehen, Geschmack, Geruch, das "Feeling" usw. wichtige Qualitäts-Kriterien; Kosmetik z.B. wird fast ausschließlich über sinnliche Kriterien gekauft. Im Gegensatz zu den materiellen Aspekten lassen sich die sinnlich-erfahrbaren Qualitäts-Kriterien eines Produktes nicht allgemeingültig quantifizieren, sondern nur individuell qualifizieren. Hier geht es nicht um statische Qualitäts-Sicherung, sondern um die dynamische Seite von Qualität, die ihre Beschreibung in dem Begriff "Qualitäts-Entwicklung " findet.

WBU Qualitäts-Entwicklung:

Sinnlich-erfahrbare Qualität läßt sich weder neutral messen noch wiegen sondern sie ist nur vom Einzelnen mit wachen Sinnen wahrzunehmen - und zu beurteilen. Wobei sich das Urteil nicht - wie bei der materiellen Qualität - an einem definierten Niveau orientiert, sondern immer am persönlichen Ideal.

Welche - sinnlich-ästhetischen - Qualitäten braucht z.B. eine Farbe, ein Musikinstrument, ein Pinsel oder ein Modellierwachs, um der Pflege der Sinne zu dienen? Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit, die Differenz zwischen den beiden Polen "gewünschtes Ideal" und "empfundene Realität" objektiv sichtbar zu machen und so in eine Bewegung zu bringen und als Prozeß abzubilden, daß Qualität als eine ständige Aufforderung des Ringens hin zum Ideal verstanden wird?

Mit WBU wurde eine ganzheitliche Qualitäts-Entwicklung umgesetzt, d.h. WBU stellt sich der Komplexität der Wirklichkeit: WBU ist systematisch so angelegt, daß Zusammenhänge zwischen Naturvorgängen, sozialen Prozessen und deren Wechselwirkung erfaßt werden.

WBU verpflichtet Firmen, neben der Einhaltung materieller Qualitäts-Standards bewußt und permanent die Aspekte der sinnlichen Qualität eines Produktes weiterzuentwickeln.

Stockmar-Produkte übererfüllen nicht nur die materiellen Qualitäts-Normen, sondern befinden sich in ständiger WBU-Entwicklung.

Zur weiteren Erläuterung von WBU haben wir eine eigene Internet-Seite geschaffen. Wollen Sie mal reinschauen? Dann klicken Sie [ hier ]
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